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#Ein neues Geheimprojekt - “Building something together”
15. Juli 2016

Was ich mag:
Ich fotografiere viel und alles, was mir gefällt. Arbeite viel und gern am PC und unterrichte das auch gerne (z.B. am Samstag morgen oder meine Fotokurse). Ich gestalte Internetseiten und Drucksachen und arbeite in letzter Zeit immer mehr an Konzepten und an Ideen für Projekte. Hege und Pflege mein altes Auto und mag schöne Kleider. Trinke viel Kaffee und höre immer Musik.

Arbeite ein bisschen beim Radio (Stadtfilter) und auch als Paar- und Familienberater (kevinrechsteiner.ch). Ich blogge, treffe gerne Menschen und mag das Internet. Ich koche gerne und organisiere Feste und Hochzeiten (im neuen KINO). Ich lese viel, Reise gerne und mag das Leben, wie es ist!
Und all diese Dinge sammle in diesem Tagebuch.

KEVLOG: http://kevinrechsteiner.com/blog/leistungen/
YOUTUBE KEVLOG: https://www.youtube.com/channel/UC44tbaA4qC-SVeKc03USsdg


#Die sieben schönsten Sommer-Restaurants
12. Juli 2016

Endlich ist der Sommer da - und mit ihm die Zeit der Freiluftrestaurants. Wir haben für Sie unsere Favoriten in der Stadt, im Kanton und unweit von dessen Grenze zusammengetragen. Klicken Sie sich einfach durch die Bildstrecke. Sie werden es nicht bereuen.

Auf dem Gelände einer alten Textilfabrik im Embrachertal steht ein Foodtruck. Und was aus diesem Foodtruck kommt, ist absolute Spitzenklasse. In der Küche steht mit Us Liebi Zum Ässe (Santo und André) und Bacio Lupaio (Rémi und Alayda), Patrick Waser, nämlich einer, der schon für Andreas Caminada im mit drei «Michelin»-Sternen ausgezeichneten Restaurant Schloss Schauenstein arbeitete. Waser verwendet ausschliesslich Produkte aus der allernächsten Umgebung und serviert leichte Gerichte wie den wunderbaren Salat mit roher Forelle, Kräutern und Randen.

Alexander Kühn
Zuritipp


#Sommerbeiz in Freienstein: Regionales für die Region
25. Mai 2016

Für einmal habe ich einen kulinarischen Höhepunkt direkt vor der Haustür und muss dafür nicht in die Stadt reisen: Die Sommerbeiz von «Us Liebi zum Ässe» und «Bacio Lupaio» in Freienstein ZH tischt ausschliesslich Regionales auf.

In der Stadt kennt man das ja schon lange: «Wir kochen regional» heisst es fast schon inflationär auf den Websites der diversen Restaurants. Nun tröpfelt die regionale Küche endlich auch: ja, in die Regionen. Klar gibt es auf dem Land Beizen, die nie etwas anderes gemacht haben, als mit regionalen Produkten zu kochen. Aber es gibt halt leider auch viele andere Beispiele – die Landbeiz mit den Crevetten-Cocktails & Co. kennen wir alle.

Ein Pop-Up-Restaurant, das auf dem Land mit regionalen Produkten aus der Region kocht, ist für Landverhältnisse – mal abgesehen von den SVP-Puurezmorge auf den Höfen – doch eine eher rare Erscheinung. Umso mehr habe ich mich gefreut, zu erfahren, dass diesen Sommer (Juni bis August) im Hof der Fabrik in Freienstein ZH ein Pop-Up gastiert, das auf Produkte aus der Region setzt.

Antipasti in der Sommerbeiz, mit Forellencarpaccio auf Randen (vorne).

Ich durfte mich noch vor der Eröffnung bei einem Presseevent an den Tisch setzen. Es gab hausgemachtes Pastrami (gepökeltes, gekochtes Fleisch – ausgezeichnet!) aus der Rinderbrust von Tieren, die 800 Meter von der Beiz entfernt gegrast haben (www.imrueedi.ch). Gemüse von der Familie Rinderknecht (www.rinderknecht-gemuese.ch), das ebenfalls im gleichen Dorf gewachsen ist, wird gepickelt und zu den Gerichten serviert (frisch, sehr knackig, wunderbar).

Forelle aus der Region kam als Carpaccio auf Gemüse serviert auf den Tisch, mit Kräutern aus dem Hausgarten. Die Forellen beziehen die Sommerbeiz-Macher von Christian Utzinger, der in Embrach Bio-Forellen (www.obermüliforellen.ch) züchtet. Diese Forellen übrigens sind der Knaller, wer je die Gelegenheit hat: Immer Donnerstags kann man vor Ort frischen Fisch kaufen. Und ja, der ist dann wirklich so frisch, dass die ganzen Forellen noch steif sind. Das Fleisch ist saftig und fest – eine Qualität, die ich sonst so noch nicht erlebt habe.

Burger aus Wildfleisch vom lokalen Jäger (bezogen von Giger Spezialitäten, Embrach).

Für die Sommerbeiz haben sich zwei lokale kleine Catering-Unternehmen zusammengeschlossen: Bacio Lupaio von Rémy Majer und Aleyda Ozuna und «Us Liebi zum Ässe» von André Candeias und Santo Bagnato. Letztere haben Anfang Jahr zusammen mit dem Koch Patrick Waser – er stand auch schon bei Andreas Caminada in der Küche – begonnen, Events zu veranstalten, für die sie ausschliesslich mit Produkten aus der Region Embrachertal für die Region Embrachertal kochen. Dieses Konzept setzen sie nun mit Remy für die Sommerbeiz um. «Das Angebot orientiert sich an Streetfood, jedoch solcherart serviert, dass man gerne auch sitzenbleibt», sagt Rémy Majer. «Also quasi Streetfood Deluxe.» Und André Candeias fügt an: «Das Essen ist qualitativ hochwertig, ist aber preislich so, dass man unkompliziert mal schnell bei uns Znacht isst an einem Abend.» (Hauptspeise max. 29 Franken).

Die tolle Athmosphäre auf dem Fabrikhof lässt sich so voll auskosten beim Essen und einem Glas – natürlich regionalem – Wein. Mein Sohn genoss derweil den kleinen Brunnen. Und wer Pétanque mag, dürfte sich im Paradies fühlen hier.

Ach ja: Direkt neben der Beiz ist das Freiensteiner Kino, betrieben von Rémys Mama Anne-Catherine Lang. So kann man nach dem Essen auch direkt ins Kino rüberstolpern, das bei schönem Wetter Open Air ist. Und: Während der EM werden auch Spiele übertragen. Vielleicht wäre das alles ja mal ein Anlass für die Städter, sich aufs Land, also in die Region, zu bewegen. Dorthin, wo die regionalen Produkte herkommen.


#Sommeroase für Kultur und Gaumen
24. Mai 2016

FREIENSTEIN-TEUFEN

Gutes Essen, spannendes Kino, kulturelle Anlässe oder Fussballspiele – der Hof der alten Spinnerei in Freienstein wird zu einer vielseitigen Sommerbeiz.

Drei Gastgeber setzen vom 2. Juni bis 27. August alles daran, dass die Besucherinnen und Besucher der Sommerbeiz auf dem Areal der alten Spinnerei Blumer in vielerlei Hinsicht einmalige Abende verbringen. Für das Projekthatsich Anne Catherine Lang vom Neuen Kino erneut mit ihrem Sohn Rémy Majer, der unter dem Namen Bacio Lupaio ein Cateringunternehmen führt, zusammengeschlossen.
Neu hinzu kommen in der zweiten Saison der Sommerbeiz die beiden Initianten von «Us Liäbizum Ässe». Die beiden Gastrounternehmer André Candeias und Santo Bagnato aus Embrach verwenden ausschliesslich Produkte aus der Region und haben bereits mehrere Kochevents im Teatro di Capua in Embrach durchgeführt.

Spezialitäten zur EM
Nun werden sie zusammen mit Rémy Majer in dessen Foodtruck drei Monate lang kulinarische Köstlichkeiten zubereiten. «Die Rezepte stehen bereits fest», sagt André Candeias. Dabei haben sie mit dem ehemaligen Chefkoch von Andreas Caminada, Patrick Waser, zusammengearbeitet. Sie werden die lokalen Produkte mit exotischen Zutaten ergänzen und so ganz besonders einmalige Kreationen erschaffen. Während der Fussball-Europameisterschaft werden Spezialitäten aus den jeweiligen Ländern serviert, die gegeneinander antreten.
Die Sommerbeiz bietet Platz für maximal 80 Personen. Bei schlechtem Wetter kann in den Kinosaal disloziert werden.

Würde sich jedoch ein ganz regnerischer Sommer abzeichnen, würden die Organisatorene in grosses Zelt im Innenhof aufbauen. Welche Künstlerinnen und Künstler auftreten werden, steht noch nicht abschliessend fest. Sicher ist, dass am Samstag, 4. Juni, der Kabarettist und Musiker Alvaro Solar mit seinem Stück «Männerfreundschaft» zu Gast sein wird.

Neuer Projektor
Was für Filme und kulturelle Events gezeigt werden, kann jeweils auf der Homepage in Erfahrung gebracht werden.
Kinobetreiberin Anne Catherine Lang freut sich ganz besonders darüber, dass rechtzeitig auf die Open- Air-Saison der neue digitale Projektor eingetroffen und eine wetterfeste Projektionskabine erbaut worden ist. «So wird das Kinoerlebnis noch viel angenehmer und spannender.»
Barbara Stotz Würgler

DATEN UND ZEITEN

Matches drinnen und draussen

Die Sommerbeiz auf dem Areal der alten Spinnerei Blumer in Freienstein findet vom 2. Juni bis 27. August jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag von 17 bis 24 Uhr statt. Während der Fussball-EM werden die Öffnungszeiten auf weitere Tage ausgeweitet. Die Spiele werden auf Grossleinwand im Saal und, sobald es dunkel ist, im Open-Air-Kino gezeigt. Der Eintritt ist gratis. Am Samstag, 27. August, wird es ein grosses Abschlussfest geben. Informationen, Programm und Reservieren unter www.usliebizumasse.ch


#Puurehof im Rüedi, Ueli & Doris Pfister, Freienstein
01. April 2016

Wir, das sind Ueli und Doris Pfister, leben auf unserem Hof in Freienstein, am wunderschönen Irchel-Südhang. Wir sind zwei Mal pro Woche in Bülach auf dem Markt anzutreffen, wo wir Früchte und Gemüse anbieten. Unser Motto, so nah wie möglich produziert, deshalb berücksichtigen wir zuerst unsere Nachbarn und unseren Partnerbetrieb, dann möglichst Schweizer Betriebe.

Auf unserem Hof leben 22 Mutterkühe mit ihren Kälbern und unser stattlicher Muni. Unsere Tiere halten wir in einem Freilaufstall und von März bis November sind sie täglich auf der Weide. Wir gehören der Vereinigung „Mutterkuh Schweiz“ an und sind ein zertifizierter Betrieb der IP Suisse. Unsere zwei Mutterschweine leben auf dem Hof, ihre Ferkel ziehen nach ca. zwei Monaten auf die Weide.

Ab diesem Frühling bieten wir auch Agrotourismus an, das heisst, Übernachtungen im renovierten Bauwagen oder im 100jährigen Zirkuswagen und natürlich im Stroh.

Wir finden die Idee von André und Santo phantastisch. Regional einkaufen was es wirklich frisch ab Hof gibt und damit ein feines Menu kochen. Es darf auch etwas kosten.

Wir waren am Anlass vom 24. März das erste Mal dabei und sind einfach begeistert. Aus unserem Natura Beef und Freiland Schwein sind von den beiden und von Patrick Walser feine Kreationen gezaubert worden.


#Eine Plattform für regionale Köstlichkeiten
26. März 2016

«Us Liäbi zum Ässe» lautet das Konzept von André Candeias und Santo Bagnato aus Embrach.
Am Gründonnerstag luden sie ein ins Teatro Di Capua zum Abendessen.

«Es gibt kein Restaurant, in dem man die Produkte aus der Umgebung essen kann», sagt André Candeias. Die meisten Gastrobetriebe würden ihre Lebensmittel von irgendwoher beziehen, ohne dass sie dabei heimische Produzenten berücksichtigen oder darauf achten, was gerade Saison hat. Deshalb hat der gebürtige Portugiese zusammen mit seinem Freund und Nachbar Santo Bagnato das Projekt «Us Liäbi zum Ässe» aus der Taufe gehoben. Einmal pro Monat wird hierfür das Teatro Di Capua in Embrach zum Restaurant umfunktioniert. Fleisch, Gemüse und Wein beziehen die beiden direkt bei den Bauernhöfen und Produktionsbetrieben im Embrachertal. «Wir schauen darauf, was der Bauer gerade hat», so Santo Bagnato, «erst danach stellen wir das Menü zusammen.» Dieses wird nicht im Voraus bekannt gegeben. «Es ist etwa wie an einer Tavolata», erklärt der italienischstämmige Bagnato.

So gibt es am Gründonnerstag für 75 Franken Löwenzahnsalat mit marinierten Randen, Schweinebauch mit Gemüsebouillon, grilliertes Rindskotelett mit Kartoffeln und Stängelkohl sowie zum Dessert Crème Caramel mit kandierten Äpfeln. Für den dritten Kochevent im Teatro Di Capua an der Oberdorfstrasse in Embrach haben sich rund 60 Gäste angemeldet. So viele wie noch nie – entsprechend sind Santo Bagnato und André Candeias etwas nervös. Dabei hätten sie nicht einmal viel Werbung gemacht, sondern einfach ein paar Mails verschickt und auf Facebook darauf hingewiesen. Zur Verstärkung haben sie sich dieses Mal den Bündner Profikoch Patrick Waser in die Küche geholt, der die beiden mit ihrem Know-how unterstützt.

Produzenten überzeugt
An den Tischen im Teatro Di Capua unterhalten sich die Gäste angeregt. Auch zahlreiche Produzenten aus der Region, die Gefallen finden am Konzept «Us Liäbi zum Ässe», sind darunter. «Ich finde es sehr spannend zu sehen, was sie aus unserem Fleisch machen», sagt Doris Pfister vom Bauernhof Im Rüedi in Freienstein-Teufen. Vom Ergebnis auf dem Teller zeigt sie sich so sehr überzeugt, dass sie ganz entgegen ihren Gewohnheiten auch den fettigen Teil des Schweinebauchs aufisst. «Ihre Philosophie ist einfach genial», schwärmt sie.

Eigentlich hat André Candeias Design und Marketing studiert. Jetzt aber konzentriert er sich voll und ganz auf sein Projekt «Us Liäbi zum Ässe». Sein Partner Santo Bagnato geht weiterhin seiner Arbeit als Leiter eines Technikerteams nach und beschäftigt sich nebenberuflich mit seiner Leidenschaft, dem Kochen und Essen. Bis im Sommer wollen die beiden mit ihrem Projekt im Embrachertal bleiben, danach möchten sie ihre Events auf das gesamte Zürcher Unterland ausdehnen. Deshalb halten sie bereits heute Ausschau nach -geeigneten Loka litäten. (Zürcher Unterländer)

Barbara Stotz Würgler, ZürcherUnterländer

www.zuonline.ch/front/eine-plattform-fuer-regionale-koestlichkeiten/story/31300484

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#Giger's Spezialitäten - Klein aber fein
14. März 2016

Jolanda und Peter Giger führen in Embrach ein kleines Spezialitäten-Geschäft. Das Angebot besteht aus Lebensmitteln und Geschenkideen, von denen sie selber überzeugt sind. Das sind zum Beispiel die erstklassigen Fischknusperli aus dem Bodensee, Schweizer Wildfleisch aus der Region oder jede Woche ein anderer Wochenstrauss. Im heimeligen bald 150 Jahre alten Bauernhaus umgibt Sie ein besonderes Ambiente.

Die Geschäftsidee "Us Liebi zum Ässe" überzeugt uns, weshalb wir André und Santos gerne unterstützen. Nicht zu Letzt sind sie unsere direkte Nachbarn und wir führen das eine oder andere Gespräch schon auch mal von Balkon zu Balkon. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und ein gutes Gelingen bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee. Übrigens freuen wir uns jeweils riesig auf das Abendessen und sind immer gespannt, bei welchem Gang unsere Lebensmittel einfliessen und welche geschmackvollen Meisterwerke unseren Gaumen erfreuen werden.

www.gigers-spezialitaeten.ch


#Us Liebi zum Ässe - Leidenschaftliche Küche aus der Region
14. März 2016

André Candeias und Santo Bagnato verbindet die Leidenschaft zum guten Essen und guten Weinen. In ihrem Projekt «Us Liebi zum Ässe» bringen die sie die Produkte der lokalen Produzenten direkt vom Bauernhof auf den Teller ihrer Gäste. Nach einem erfolgreichen Start im Embrachertal soll das Projekt nun weitere Kreise ziehen. Mit ihrer Food Spot Konzept wollen die beiden auch in anderen Regionen des Zürcher Unterlands und später in der ganzen Schweiz, Freunde der regionalen Küche an die Tische bringen.

Ein- bis zweimal im Monat bekochen André Candeias und Santo Bagnato zurzeit in Embrach Liebhaber der naturnahen Küche. Saisonal, von guter Qualität und vor allem regional müssen die Produkte sein, damit sie es von der heimischen Scholle in die Töpfe und Pfannen der zwei Feinschmecker schaffen. Die beiden Freunde kennen jeden ihrer Produzenten persönlich. Sie wissen wie viel Arbeit dieser in den Anbau seiner Rüebli und Kartoffeln steckt, was es braucht, bis aus den Trauben ein edler Tropfen wird und mit wie viel Sorgfalt der Bauer seine Tiere aufgezogen hat. Und sie haben viel Respekt vor dieser Arbeit. Deshalb wird an der Oberdorfstrasse 16 in Embrach keine exotische Mango-Curry-Suppe und kein thailändischer Pangasius serviert sondern Wildschwein aus den Wäldern des Embrachertals und Suppe mit Gemüse vom Bauern im Dorf.

Die Idee zum Konzept «Us Liebi zum Ässe» trugen Santo Bagnato und André Candeias schon lange mit sich herum. «Wieso sollen wir Gemüse und Früchte aus dem Ausland importieren, die auch vor unserer Haustüre wachsen?», fragten sich die beiden. André Candeias erinnerte sich an den kleinen Garten seiner Grosseltern in Portugal und wie das darin gezogene Gemüse geschmeckt hatte. Einfach herrlich! Diese Liebe zum Essen wollte der 29-Jährige, der ursprünglich Design und Marketing studiert hatte, weitergeben. In Santo Bagnato fand er einen Verbündeten. Von seiner italienischen Mama hatte dieser gelernt, was eine unverfälschte Küche ist und wie vollmundig ein gut ausgebauter Wein schmeckt. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt“, sagt Santo Bagnato.

An einem Winterabend bei einer dampfenden Gerstensuppe und im Gespräch mit Freunden wurde aus der Idee schliesslich ein konkretes Projekt mit klaren Grundsätzen:
Wir respektieren die Jahreszeiten und was die Bauern uns bringen. Wir rüsten und kochen alles selber und benutzen keine Convenience-Food-Produkte. Wir arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, die uns Brot und manchmal auch Patisserie-Produkte herstellen. Wir bauen eine Beziehung zu unseren Lieferanten auf. Das Resultat: 100 % lokales Essen.

Die beiden Embracher klopften bei den Bauern in der Region an, und ihre Idee fiel buchstäblich auf fruchtbaren Boden. «Sie unterstützen das Projekt, bringen selber Ideen ein und helfen uns, neue Lieferanten zu finden», erzählt André Candeias. Zweimal wurde der Anlass inzwischen durchgeführt. Das erste Mal sassen etwa 30 Personen an den weiss gedeckten Tischen im stimmungsvollen Ambiente des zum Teatro Di Capua umgebauten Pferdestalls. Das zweite Mal waren es bereits zehn Personen mehr.
Ermutigt von der positiven Resonanz ihrer Gäste wollen die beiden Koch-Aficionados das Konzept nun auch auf andere Regionen der Schweiz ausdehnen. Sie freuen sich darauf, weitere innovative Lokalproduzenten kennen zu lernen und die Gäste in den jeweiligen Regionen mit einfallsreichen kulinarischen Genüssen zu überraschen. Einfach «Us Liebi zum Ässe».

Karin Aepli-Wenger